Kosten der Beratung / Therapie

für Einzelnen, Paar, Familie

Systemische Praxis Hildesheim

Jens Klapper

Hinweis zu den Kosten


Grundsätzliches

Mein psychologisches Angebot der systemischen Einzel-, Paar- und Familien­be­ratung als auch Einzel­therapie & Paar­therapie liegt außerhalb des Leistungs­kata­logs der gesetz­lichen Kranken­kassen. Im Bereich der MPU-Vorbereitung war dies bei den Fragestellungen der jeweilige Regelfall.
Im Falle eines Interesses Ihrerseits bedeutet dies, sie Privat­kunde und dies­be­züg­lich vom Grund­satz Selbst­zahler wären.

Näheres auch über Vor- und Nach­teile bzw. Kosten/Nutzen oder gar mögliche Gewinne die­ser Situation führe ich weiter unten auf.

Weiter­führende An­gaben im Hin­blick Ab­lauf und Ver­lauf psycho­logischer Be­ratung und Thera­pie finden Sie hier.

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Kostenauflistung / Preise bei syspraxhi - psycho­logische Be­ratung und Sys­tem­ischen Thera­pie und Vorbereitung

  • Einzel-, Paar-, Familiensitzung
    • für die einzelne Beratungs- / Therapiesitzung:       70,- €
      (therapeutische Stunde [1] )

  • Verlängerung der therapeutischen Sitzung
    (auch Option Mehrstundensitzungen)
    • je weitere ¼-Stunde im jew. Setting:                      15,- €

  • Verkehrpsychologische Teilmaßnahme des Fahreignungsseminars (FES) gemäß §4a StVG
    • verkehrpsychologische Teil der Maßnahme:                     250,- €
      (2 Sitzungen à ~75 Min.)

  • Verkehrspsychologische Beratung gemäß §71 FeV (s. auch §38 FeV, gem. § 2 Abs. 2 und 7 StVG und Anlage 12)
    • regulär vorgesehene Maßnahme (ohne Fahrprobe)         250,- €
      (3-4 Einzelgespräche einschließlich einer Stunde Vor- und Nachbereitung / Gesamtdauer vier Zeitstunden)

[1] die therapeutische Stunde ist als Einheit von 50-60 Minuten definiert.


Dennoch wichtig (wenn bspw. mal Fehler bei der Eingabe passieren): Die Preise sind ohne Gewähr und unterliegen Schwankungen. Aktuelle An­gaben können Sie telefonisch unter 0 51 21 - 69 811 67 erhalten; weitere Kontakt­möglich­keiten finden Sie hier)

Selbstverständlich gibt es Vereinbahrungen und Rahmenbedingungen unter anderem zur Thematik anfall­ende Kosten bzw. Gebühren bei Terminabsage, welche Sie hier einsehen können.

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Info Ad Kosten (Transparenz)

Eine ausreichende Transparenz sollte die Basis für eine gute Geschäftsbeziehung sein - folglich auch i.H. der zu erwartenden Kosten oder Qualität sowie Einstellung zur Tätigkeit und zum Kunden. So finden Sie hier bspw. bei der Paarberatung auch keinen Faktor von teilweise 1,5 bis 2-fache an Kosten gegenüber dem Einzelsetting.

Transparenz ist für den Anbieter natürlich ein Risiko (Kunde sucht "billig", Zahlen einer bestimmten Größenordnung schrecken ab). Sie kennen bestimmt auch diesen oder ähnlichen Leitsatz, wenn man erst einmal den Kunden vor sich hat, dann braucht man fast nur noch den Stift zur Unterschrift reichen. Wie viele Lockangebote kennen Sie, wo es darum geht, Sie einfach nur vor Ort oder am Telefon zu haben. Beliebt scheint zu sein, in kleinen Einheiten zu kalkulieren. Bspw. auf die Minute statt Stunde. Wie lukrativ hört sich 1,167 Euro an? Es ist indes pro Minute (70 Euro : 60 Min.). Oder noch besser 0,583 Euro -> indes pro halbe Minute! Mir sind noch viel mehr dieser Methoden bekannt. Indes versuche ich transparent zu agieren.

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Näheres zur Einbettung der System­ischen Thera­pie im Deu­tschen Gesund­heits­wesen

Die System­ische Beratung / Thera­pie wird in Deutschland der­zeit noch nicht von den Kassen über­nommen. Eine andere Sicht­weise gibt es in Österreich, der Schweiz, Groß­britannien, den Nieder­landen und den USA, dort gehört die System­ische Be­ratung / Therapie bereits seit vielen Jahren fest zu den aner­kannten psy­cho­logischen und thera­peu­tischen Ver­fahren und ange­wandten Methoden. Be­antragt ist dieses seit geraumer Zeit, wird jedoch im gesund­heits­polit­ischen Rahmen und der dazu­gehörigen Lobby willent­lich miß­achtet.
An­wendung findet die System­ische Therapie dennoch und wird neben pri­vaten Praxen auch in den vie­ler­orts vorzu­findenden Familien- und Ehe­beratungs­stellen, inner­halb unterschiedlicher stationärer und teil­stationärer Kinder- und Jugend­lichen­ein­richtungen sowie in vielen stationär­en Ein­richtungen und psych­iatrisch­en Kliniken an­gewandt und dem Gesetz­geber ent­gegen sogar als Haupt­orientierung ver­standen.

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Was bedeutet dies für den Patient­en innerhalb einer Thera­pie über die ge­setz­liche Krank­en­kasse und was für den pri­vaten Kunden im Rahmen einer System­ischen Thera­pie?

Auf dem ersten Blick scheint es durch diese Kon­stellation einen hohen Kosten­posten für die System­ische Thera­pie zu geben, je­doch er­geben sich eine Fülle Möglich­keiten der Kostenminimierung, Nutzen - nicht nur für den Thera­peuten sondern auch für den Kunden und dessen Kosten­-Nutzen-Faktoren:

  • Der anfragende Klient wird in der Systemischen Therapie nicht zum Patient de­gradiert, wie es im gesetz­lichen Gesund­heits­wesen leider häufig üblich ist, sondern als Kunde be­trachtet. Nicht nur im Sinne einer Dienst­leistung, sondern auch als "Kundiger" - als Fachperson hin­sichtlich seiner Per­son, seines Lebens.
  • Persönliche Daten des Kunden sind innerhalb der pri­vaten psycho­logischen Ber­atung und Thera­pie lediglich dem Thera­peuten zu­gänglich, welcher dies­be­züglich selbst­verständ­lich der gesetz­lichen Schweige­pflicht unter­liegt.
  • Diagnose bzw. Therapie samt persönlicher Daten des Patienten sind von den un­zähligen Stellen inner­halb des Gesund­heits­wesens und weiterer nicht­behörd­licher Stellen ein­seh­bar und über­prüfbar. Dies geschieht bei gestellter Diagnose unter anderem über den Kenn­schlüssel (u.a. "ICD-10" - Inter­nationale Klassi­fi­kation der Krank­heiten), der Ihnen selbst nicht mit­geteilt wird. Bei der Leistungs­er­bringung durch die gesetz­lichen Kranken­kassen wird die ver­langte "Schweige­pflicht" nicht garantiert und in Zukunft bedauer­licher­weise weiter liberalisiert werden. Einige Bei­spiele sind:
    • Ihr Hausarzt, andere Fach­ärzte haben Ein­sicht und er­halten Daten über Ihren "Kranken­status". Dieses ist im Hin­blick der Diagnostik zu be­achten und kann zu falschen An­nahmen auf­grund einer Klassi­fizierung (Schub­laden­denken) führen.
    • Ihre Angaben an das Versicherungs­wesen speziell bei Lebens­ver­sicherungen können durch diese über­prüft werden. Hierbei ist darauf zu achten, daß Ihre An­gaben denen der einseh­baren Daten ent­sprechen, Sie Riskieren bei Falsch­angabe auch nach­träglich Ihren Ver­sich­erungs­schutz.
    • bei der Ver­beamtung muß diese An­gabe getätigt werden, denn auch hier kann eine falsche An­gaben zu Ver­lust des Statuses führen.
  • Die Therapie kann schnellst­möglich zu Ihren Zielen kommen und zu den Fragen "Wie gehe ich mit dieser Situation um?" & "Welche Lösungsoptionen habe ich?" an­statt die ersten Stunden Sie zu klassi­fi­zieren, Ihnen eine durch die Kasse ge­forderte Diagnose zu geben, um dann einen Antrag stellen zu können. Siehe auch nächste Punkt.
  • Kosten aufgrund der Störung / der Problemkonstellation sind gegenständlich [Exkurs 01], teilweise auch ein Anlass für den Betroffenen zu agieren. Aufgrund des zeitnahen Ansatzes (ohne Warteliste) wird versucht, diese Kosten schnellstmöglich zu minimieren, zudem möchte man der Gefahr der Anhäufung und Kummulierung gegengesteuern (Chronifizierung als Kostenpunkt).
  • Es gibt Situationen, wo ein schnelleres Agieren sinnvoll sein kann. Wir wissen aus der Lerntheorie, Verhaltens- und Erlebensweisen sich einüben und verfestigen können. Auch kann die Schwere der Problematik sich verändern. Ein frühes Eingreifen kann hier auch als Option entgegen einer möglichen Verfestigung sowie Verschlechterung betrachtet werden. Es soll einerseits nicht zu einer Chronifizierung kommen und anderseits kann die tiefe der Einübung ungünstiger Verhaltensweisen neben der Schwere auch die spätere Behandlung beeinflussen (bspw. i.H. Dauer und Aufarbeitungstiefe).
  • In der Regel sind selbst­zahlende Kunden hin­sicht­lich der Er­reichung Ihrer Ziele moti­vierter. Dieses wirkt sich auf ver­schiedenen Eben­en im thera­peut­ischen Prozeß aus. Der Therapeut hat mit we­ni­ger "Wider­stand" inner­halb der Thera­pie zu tun, kann schneller mit dem Kun­den an Wesent­liches ar­beiten und folglich An­zahl und Dauer der psycho­logisch­en Be­ratung oder Thera­pie mini­mieren.
  • Steuerrechtlich können Therapiekosten, wenn selbst bezahlt, auch als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden (§33 EStG).

[Exkurs 01] Jeder Tag, jede Stunde oder Minute mit einer Störung produziert für den Betroffenen teils enorme Kosten, dies zudem auf unterschiedlichen Ebene. Bedauerlicherweise wird man jene Zeit, die für die Störung oder Problematik aufgebracht worden ist, nicht einfach zeitversetzt nach hinten umsetzen können (zu ggf. einen späteren Zeitpunkt nachholen oder i.H. Ersatz aufwenden müssen - erweiterte Sichtweise zu den Kosten [Exkurs 02]). Bei einer vereinfachten Annahme eines Stundenlohns von 25 bis 50,- Euro, bedeute dies bei nur einer halben Stunde Ausfall durch eine Störung, diejenige oder derjenige im Monat 14 Stunden Aufwand aufweist (350,00 bis 700 Euro). Im Jahr sind es 168 Stunden (4.200,00 bis 8.400,00 Euro).
Das gemeine an Störungen oder Problemkonstellationen indes ist, diese nicht diese Art von Regel besitzen. Eine halbe Stunde Grübeln ist hier eher ein Wunschtraum. Es geht eher um den Plural von Stunden, wobei indes nicht zwangsläufig täglich. Ein Durchschnitt dürfte aber bei mittelgradigen Störungsbildern min. 2-3 Stunden sein (Kostenfaktor dann 4x-6x (wegen der ½ Std.): 16.800,00 bis 33.600 Euro (4x=2 Stdn.); 25.200,00 bis 50.400,00 Euro (6x=3 Stdn.)). Sollte ad Beratung und Therapie nicht die bedeutendere Frage gestellt werden; wie profitabel ist Beratung und Therapie und was kann sie mir ersparen (i.H. Zeit, Geld, Energie)?

[ex02] auch wenn ich etwas später nachzuholen vermag, wird dieses „Nachholen“ mich an der Ausführung von etwas anderen hindern müssen (es erneut eine Aufwendung stattfinden, die etwas anderes verdrängt) im schlimmsten Fall kommt es hier sogar zu den beschrieben „aufgetürmten Berg an Problemen“ -> Lösung hier ist stets das zeitnahe bearbeiten, lieber am Anfang höhere Kosten tragen und auf lange Sicht weitere Kosten ersparen. Ein Beispiel kennen Sie aus der Erziehung (ob Hund, Kind oder was oder wen auch immer), es bedarf Zeit und Anstrengung bspw. bei Reinlichkeitserziehung, indes ist dieses Engagement enorm lohnend. Berechnen Sie einfach die Kosten für den Erwerb von Windeln, Entsorgung usw. gegen die Kosten, der Reinlichkeitserziehung (bitte über Jahre, zuminest die Jahre, die das Kind bei Ihnen verbleiben dürfte) plus natürlich der Folgekosten des neuen Verhaltens (hier eigenständiges Bewältigen, Toilettenutensilien, Wasser, Strom) minus selbstverständlich der Zeitaufwendungen, die nunmehr durch diese Erziehung für die Eltern eingespart worden sind und zukünftig werden (wieder bis zum Abschiedsalter aus dem Haushalt). Diese Betrachtung zeigt, wie viele andere Phänomene zwar ein Investment am Anfang auf, auch vermehrt und ggf. intensiv anderseits sind die Gewinne hier enorm. Und nicht nur für die Eltern, auch für das Kind (Es kann Lernen verbuchen, wird unabhängiger von den Eltern, der Bewgungsradius wird i.d.R. erweitert, ..., dies dürfte bei späteren sozialen Interaktionen von Vorteil sein - sofern man nicht auf Windelspiele steht). Beratung und Therapie ist ein Investment, indes ggf. können Sie bereits die Vorteile / Gewinnoptionen wahrnehmen.

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